Satzung

§ 1 Name:

Arbeitskreis der Chefärztinnen und Chefärzte von Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie an Allgemeinkrankenhäusern (ackpa).

§ 2 Grundlagen und Ziele des Arbeitskreises:

Grundlage des Arbeitskreises sind das Prinzip der regionale Pflichtversorgung, der Mitwirkung in den kommunalen Versorgungsstrukturen, Einstufigkeit des psychiatrischen Versorgungssystems sowie der Integration der Psychiatrie in das Allgemeinkrankenhaus

Meinungsbildung:

Der Arbeitskreis dient der Meinungsbildung in abteilungspsychiatrischen Angelegenheiten und der Erarbeitung gemeinsamer Strategien im psychiatriepolitischen und fachlichen Bereich. Diese Meinungsbildung soll vor allem durch die Treffen des AK, durch eine kontinuierliche Arbeit in Arbeitsgruppen und durch Rundbriefe erreicht werden.

Interessenvertretung:

Der Arbeitskreis vertritt die Interessen der Abteilungspsychiatrie gegenüber der Öffentlichkeit, Politik und anderen relevanten Gruppen.

Er repräsentiert die Abteilungspsychiatrie gegenüber Fachgesellschaften wie z. B. der Deutschen Ges. f. Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkund ( DGPPN ), der Deutschen G. für Soziale Psychiatri ( DGSP ), gegenüber der Bundesdirek-torenkonferenz ( BDK ), dem Bundesverband der Angehörigen und dem Bundesverband der Betroffenen sowie politischen Gremien u. a.

Der Arbeitskreis unterstützt seine Mitglieder in Belangen der Abteilungspsychiatrie sowohl „nach innen“ ( gegenüber dem Träger und dem Krankenhaus ), als auch „nach außen“ ( z.B. bei der Vertretung gegenüber der Öffentlichkeit, der lokalen Politik, den Krankenkassen, der Presse und Fachpresse usw. ).

Kooperation:

Der Arbeitskreis strebt eine Kooperation mit allen wichtigen Körperschaften im Psychiatriebereich an. Insbesondere soll mit der Aktion Psychisch Kranke ( APK ), der DGPPN, der DGSP, der Gruppe der Lehrstuhlinhaber, der Bundesdirektorenkonferenz, den Kinder- und Jugendpsychiatern, den niedergelassenen Fachkollegen, den Verbänden der Angehörigen und dem Bundesverband der Psychiatrieerfahrenen eine von gegenseitigem Respekt getragene Kooperation stattfinden. In welcher Form diese Kooperation und Interessenvertretung im einzelnen durchgeführt wird, bestimmt der geschäftsführende Ausschuß ( GA )

bzw. die Mitgliederversammlung.

§ 3 Mitgliedschaft:

Alle Chefärztinnen/Leiter Psychiatrischer Abteilungen/ Kliniken an Allgemeinkrankenhäuser sind per Amt Mitglied. Sie sollen sich nur durch ihre ständigen Vertreter im Amt in den Mitgliederversammlungen vertreten lassen. Andere Leitende Ärzte können auf Antrag Mitglied im Arbeitskreis werden. Über den Antrag entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 4 Organisation:

Mitgliederversammlung:

Der Arbeitskreis trifft sich mindestens einmal im Jahr in Form einer Wanderversammlung zu einer Mitgliederversammlung in Verbindung mit einer wissenschaftlichen Tagung

Geschäftsführender Ausschuß:

Der Arbeitskreis wird von einem geschäftsführenden Ausschuß ( GA ) geleitet. Dieser besteht aus einem Sprecher ( Vorsitzender ) und mindestens 3 Stellvertretern. Der Sprecher und seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder für 3 Jahre gewählt. Zwischen den Mitgliederversammlungen vertritt der GA die Interessen des Arbeitskreises und kann Mandate erteilen.

Arbeitsgruppen:

Die Mitgliederversammlung beschließt auf Antrag die Gründung von Arbeitsgruppen. Der Leiter einer Arbeitsgruppe ist der Mitgliederversammlung berichtspflichtig. Die Arbeitsgruppen sind offen für alle Mitarbeiter der Abteilungen. Die Mitarbeit in „grenzüberschreitenden“ Arbeitsgruppen ist erwünscht, Mitglieder dieser Arbeitskreise erstatten der Mitgliederversammlung darüber regelmäßig Bericht. Öffentliche Stellungnahmen der Arbeitsgruppen ( auch der grenzüberschreitenden AGs ) sind mit dem geschäftsführenden Ausschuß abzustimmen.

§ 5 Finanzen:

Der Arbeitskreis finanziert sich durch Umlage unter den Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung setzt den jeweiligen Mitgliedsbeitrag für das kommende Jahr fest.

Die Beiträge werden für folgende Zwecke verwand:

1. Verwaltungskosten

2. Reisekosten* für die Treffen des GA.

3. Sonderkosten, die durch den GA beschlossen werden.

 

Der GA gibt jährlich einmal der MV einen Rechenschaftsbericht über die Finanzlage.

*Erstattet werden die Kosten für ein 1. Klasse-Bahnticket hin und zurück und höchstens 80,00 Euro für Übernachtungskosten. Taxirechnungen werden nicht vergütet.